Start
     
  Biografie
  Repertoire
  Referenzen
  Einladung
  Kontakt
  F.A.Q.
  Links
  Impressum
     
 
 


 Hausmusik (1962)

 

Biografie


1961 in München geboren. Schule, Abitur, Studium in München.

Die frühen musikalischen Neigungen fanden in der Städt. Sing-
und Musikschule Förderung, dann spendierten die Eltern jahrelang
den Privatunterricht bei Inge Wismeyer-Reuter. Man stelle sich bitte
nicht irgendeine Klaviertante vor, sondern eine großartige ältere
Künstlerpersönlichkeit, mit Flügel, Kronleuchter, seltenen Zornaus-
brüchen und einem großen Herzen.

Kleinere Auftritte während der Schulzeit, gelegentlich auch bezahlte,
erschienen aber eher als ein Hobby denn als eine Perspektive.
Deshalb fiel die Wahl zunächst auf ein anständiges Ingenieurstudium
(1981).

Das aufwendige Studentenleben verschlang aber viel Geld, und die interessanteren Nebentätigkeiten gab es in den Münchner Musiklokalen
und Kleinkunstbühnen, die man ohnehin besuchte: Memoland, Allotria,
Jenny's Place, Cafe Deller. Man konnte dort als Musiker nicht sehr viel
verdienen aber zugleich auch nichts ausgeben, und der Lernerfolg war
ungeheuer. Es ergaben sich dort allerlei interessante Kontakte, darunter
auch musikalisch-geschäftliche. Deshalb stand nach Abschluß des ersten
Studiums eine erneute Entscheidung an, die diesmal zugunsten der Musik
ausfiel.

Der Wechsel ins musikalische Profi-Lager führte zu neuen Tätigkeits-
feldern. So folgten in den 90ern längere Dauerengagements als Hotel-
pianist im Rothof-Hotel München Bogenhausen und im Arabella-Hotel Spitzingsee.
Dazwischen immer wieder einzelne Abende in Münchner Hotels:
Marriott, Queens, Arabella-Sheraton, Mercure, Bayr. Hof, Holiday Inn,
Raphael, Kempinski Airport Hotel. Im bayr. Raum: Residenz Heinz Winkler
(Aschau), das Kurhausstüberl von Alfons Schubeck (Waging), Yachthotel
(Prien).

Zur Bar- und Dinnermusik kamen die Begleitung etlicher Sängerinnen und Instrumentalisten, Auftritte bei Werbekampagnen der Schweizer Hotelerie
und Musik für Modenschauen und Messen, sowie unzählige private Veranstaltungen.

Neben den beiden Extremen "Backgroundmusik" und "Musik zum Anhören" entwickelte sich die Tanzmusik (im Duo, Trio oder mit Band) als weiteres Standbein, bald auch mit Titeln aus eigener Produktion. Außerdem gab es gelegentlich Auftragskompositionen für Werbefilme.


In die 90er fielen auch mehrere Kontakte mit dem Fernsehen: 1994 bei der VIP-Eröffnungsfeier im RTL-Stadtstudio München; dann Musik für eine Folge
der ZDF-Produktion "Versteckte Kamera", 1997 Musik bei der Eröffnung des "Paulaner-Metropolitan", gezeigt in TV München. Im selben Jahr kurze
Auftritte in der Live-Produktion "Politik als Show" des Bayerischen Fern-
sehens anl. der Medientage. 1996 wagte er sich an ein zweites Studium
heran, diesmal Musik- und Theaterwissenschaft; der Abschluß gelang kurz
nach der Jahrtausendwende.

Studium und Doppelwohnsitz (München/Berlin) ließen die längeren Dauer-Engagements zurücktreten zugunsten von Einzelveranstaltungen.
Eine begonnene Doktorarbeit über frühe avantgardistische elektronische
Musik in München bildet derzeit den Ausgleich zur Unterhaltungsbranche.

   
 
 Die wilden Achtziger (1987)
   
 
 Im Einsatz mit R. Hajnc
  (ts, as, fl, cl)
   
 
Bei der Einspielung des Titels
"The Sheik of Araby" soll es
zu Albernheiten gekommen
sein (1999)
 
 
Einen besseren Flügel als
diesen Steinway stellt man
Sir Elton John auch nicht hin
(2003)